OMI-Help

OMI-Help ist ein soziales Projekt der Oblatenmissionare, durch das Jugendliche und Jugendgruppen auf verschiedenste Weise versuchen, Menschen zu helfen, denen es schlechter geht als uns. So konnten schon in den vergangenen Jahren durch unterschiedliche Projekte Menschen in Südrussland, auf den Philippinen, in Paraguay und Haiti unterstützt werden.

Seit 2011 ist die Ukraine Ziel dieses Engagements, genauer gesagt: der Marienwallfahrtsort Tyvriv, eine kleine Siedlung im Gebiet Vinnytsia dieses großen Landes, noch genauer:  die Niederlassung der Oblaten-Missionare, die sich in dem dortigen Komplex von Kirche und Kloster befindet. Diese Kirchen- und Klosteranlage, eine ehemalige Gebets- und Arbeitsstätte der Dominikaner, wurde im Zuge der sowjetischen Kulturrevolution enteignet und erst als Getreidespeicher und ab den 50er Jahren als Kunststofffabrik zweckentfremdet. Seit einigen Jahren befindet sie sich in der Obhut der Oblaten, die dort den Bau eines Jugendzentrums in Angriff genommen haben. Hier nun greift OMI-Help: finanzielle und auch tatkräftige Hilfe für den Aufbau der Kirchen- und Klosterruine!

Die Hilfe war und ist vielfältig: Regionale Hilfsprojekte wie das Seifenkistenrennen in Hünfeld und eine Aktion in Burlo sammelten im letzten Jahr für Tyvriv; auch der Erlös des Hünfelder Klosterparkfestes war für die Ukraine bestimmt. Manch einer hat auch von sich aus für dieses Projekt gespendet. Auch materielle Hilfe durch Sachspenden war und ist willkommen. Darüberhinaus ist auch personelle Hilfe begehrt. Fachkräfte und Helfer finden hier genug zu tun. So konnte eine Jugendgruppe aus Deutschland tatkräftig Hand anlegen. Nicht zu unterschätzen ist die Unterstützung durch das Gebet. Viel Ermutigung fließt gerade durch das Mittragen vor Gott unseren Geschwistern in Tyvriv zu.