Über 300 Jugendliche kamen am 14. September 2013 zum "Fest des Glaubens" in Dietershausen zusammen. Das Jugendfestival wird bereits seit vielen Jahren gemeinsam von der Katholischen Jugend im Bistum Fulda, der Schönstattbewegung Mädchen/Junge Frauen, der Schönstatt-Mannesjugend, der Malterserjugend und der OMI-Jugend veranstaltet. Ein buntes Bühnenprogramm eröffnete den Vormittag. Drei überzeugte Christinnen gaben ein Glaubenszeugnis, Eva-Maria Böhm, die als Missionarin auf Zeit in Paraguay gewesen war, Xenia Schmidlin, Mitbegründerin des katholischen Internetradios fisherman.fm und Sabatina James, deren Schilderungen die Jugendlichen sichtlich bewegten. Die 31-Jährige stammt aus Pakistan und wuchs in einer streng muslimischen Familie auf. Sie stellte sich gegen eine Zwangsheirat mit ihrem Cousin und konvertierte später zum Christentum, was den völligen Bruch mit ihrer Familie mit sich brachte. Heute lebt sie mit der Morddrohung ihrer eigenen Familie und engagiert sich zugleich für muslimische Frauen und Mädchen, die unter Gewalt und Unterdrückung durch ihre Familien leiden.

Zahlreiche Workshops standen am Nachmittag zur Verfügung, um das Thema des Vormittags "Schon verbunden.." zu vertiefen. Möglich war das in Gesprächsrunden zu unterschiedlichen Themen oder kreativ beim Malen und Basteln. Ein weiterer Höhepunkt war die heilige Messe, die Generalvikar Prof. Dr. Gerhard Stanke mit den Teilnehmern feierte. Ausklingen konnte der Tag beim gemeinsamen Grillen, abgeschlossen wurde er mit einer Jugendvigil und gemeinsamer Prozession. Auch der Termin für das kommende Jahr steht bereits fest: das Fest des Glaubens wird am 13. September 2014 stattfinden.

19 Jugendliche und junge Erwachsene kamen am Wochenende vom 18. August im Hünfelder Kloster zu einem Glaubenskurs zusammen. Es war der sechste Glaubenskurs, der gemeinsam von der Katholischen Jugend im Bistum Fulda (KJF), dem Jugendbüro der Hünfelder Oblaten (OMI), der Schönstatt Bewegung Mädchen und junge Frauen (MJF) und der Schönstatt-Mannesjugend (SMJ) organisiert und ausgerichtet wurde. Er richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 30 Jahren, die tiefer in ihren Glauben eintauchen und ihn verstehen möchten. Dieses Mal standen die Themen „Trinität“ und „Urkirche“ im Mittelpunkt. Pater Dirk Fey OMI referierte über die Dreieinigkeit am Samstagvormittag. Er sprach von der Beziehung zwischen Vater, Sohn und Heiligem Geist, wie sie in der katholischen Kirche verstanden wird, und näherte sich dem komplexen Thema vom Alltag der Jugendlichen her.

Am Nachmittag hieß es, gemeinsam mit Pater Jens Watteroth OMI und Kaplan Florian Böth „Back to the roots – Wie entstand die Kirche eigentlich?“ dem Ursprung der Kirche auf die Spur zu kommen. Der Schwerpunkt lag auch hier darauf, den Alltagsbezug zum Leben der jungen Gläubigen herzustellen. Dies förderte angeregte Diskussionen und Gespräche. Gemeinsame Gebete, Gottesdienste, Lobpreis und Anbetung beim Abend der Versöhnung, Spiel und Spaß und ein Besuch im hauseigenen Niederseilgarten rundeten das Treffen ab und machten es zu einem gelungenen Wochenende.

Auch in diesem Jahr trafen sich wieder über 30 Jungs aus ganz Deutschland im Nikolauskloster zum Sommerklostercamp. Vom 10. bis zum 17. gab es viel zu erleben. Das Thema in diesem Jahr war: „Kämpfer, Helden, Abenteurer“. Mit Hilfe von Märchen und einem Heiligen pro Tag tauchten die Kinder tiefer in der Welt der Märchen ein und fanden heraus, wer wirklich ein Kämpfer, ein Held oder ein Abenteurer ist.

Nach der Anreise am Samstag begann das Camp nach dem Abendessen mit verschiedenen Kennlernspielen, wobei auch das Thema Gemeinschaft im Mittelpunkt stand. Die Eigenschaft also, die nicht nur die Bremer Stadtmusikanten, sondern auch die vom heiligen Eugen gegründeten Oblaten auszeichnet.

Am Sonntag gestaltete jede der sechs Kleingruppen eine gemeinsame Flagge, sowie ein T-Shirt. Am Nachmittag gab es ein großes Geländespiel, in dem die Kinder mit Hilfe von verschiedenen Märchenfiguren das verlorene Gold des Zwerges wiederfinden mussten. Am Montag ging es um Mut und Vertrauen. Durch einige Vertrauensspiele konnten die Kinder ihr Vertrauen in die anderen und ihren eigenen Mut ausprobieren. Vom Tagesheiligen, dem heiligen Georg, inspiriert hatten die Betreuer einige „Drachenspiele“ vorbereitet, die die Möglichkeit zum Austoben boten. Mut beweisen konnte man am Abend bei der Nachtwanderung durch den stockfinsteren Wald.

Am Dienstag ging es für alle nach Grevenbroich. In einem Tauschspiel musste jede Gruppe mit Passanten in der Fußgängerzone die unterschiedlichsten Dinge tauschen. Mit ihren getauschten Sachen und um eine Erfahrung reicher, machten sich alle dann auf den Heimweg und zwar zu Fuß. Am Abend stand das traditionelle Campprayer auf dem Programm. Die Betreuer hatten verschiedene Stationen in der Klosterkirche vorbereitet. Am Mittwoch war das Tagesthema "Humor" und der Tagesheilige selbstverständlich Philipp Neri. Fußball, Schwimmen und Campkino standen auf dem Programm. Spiele und Aktionen standen auch am Donnerstag auf dem Programm. Traditionell bereiten die Kinder selbst den letzten Abend vor. So auch in diesem Jahr. Nach dem gemeinsamen Abendessen hatten die Kinder sich auch diesmal wieder einige kreative Dinge ausgedacht.

Nach dem Aufräumen am Samstagvormittag und dem gemeinsamen Mittagessen ging es für die Kämpfer, Helden und Abenteurer des Sommerklostercamps wieder nach Hause. Doch alle waren sich einig: „Nächstes Jahr kommen wir wieder.“

Eine kleine Gruppe war es, die sich in diesem Jahr gemeinsam mit den Oblaten auf den Weg zum Weltjugendtag nach Brasilien gemacht hat. Gemeinsam mit den Teilnehmern aus dem Bistum Fulda machten sich fünf Teilnehmer auf den Weg nach Brasilien. Das Vorprogramm der Oblaten im Marienwallfahrtsort Aparecida war geprägt von internationaler Begegnung und der Erfahrung, dass die Oblatengemeinschaft so vielfältig ist, wie die Länder in denen sie lebt und arbeitet. Brasilianische Jugendliche hatten gemeinsam mit den Oblaten vor Ort ein vielfältiges Programm auf die Beine gestellt, Katechesen vom Generaloberen P. Louis Lougen gehörten ebenso dazu wie Workshops und Austausch in kleinen Gruppen, die gemeinsame Feier der Eucharistie und ein buntes Bühnenprogramm zu Eröffnung und Abschluss.

Von Aparecida aus ging es weiter nach Rio de Janeiro, wo die Jugendlichen ein Glaubensfest der besonderen Art erleben konnten. Höhepunkte waren die Katechesen mit den Bischöfen, die vielen Begegnungen mit jungen Leuten aus vielen verschiedenen Ländern, vor allem aber die Vigil und die heilige Messe mit Papst Franziskus an der Copcabana. Zum Abschluss führte die Reise dann noch einige Tage nach Salvador da Bahia, wo ein eher touristisch geprägtes Programm einen gelungenen Abschluss und Ausklang der Fahrt bildete.

Parallel zum Weltjugendtag in Rio de Janeiro feierten über 30 Teilnehmer aus ganz Deutschland in Hünfeld ebenfalls - beim WJT@home.

Das Treffen begann mit einem Lobpreiskonzert am Freitagabend. Die eigens zu dem Konzert zusammengestellte Lobpreisband aus Jugendlichen und Erwachsenen aus Rasdorf, Seiferts, Marbach und Batten spielte Weltjugendtagslieder und andere, meist englische „Worship-Songs“. Es gab auch einen Impuls über Thema des Weltjugendtages „Geht und macht alle Menschen zu Jüngern“. An das Konzert schloss sich ein schönes Beisammensein bei Klosterbratwurst und Lagerfeuer. Am Samstag gab es eine Reihe von Katechesen und Informationsveranstaltungen sowie einen missionarischen Einsatz in Fulda und Hünfeld. In der Nacht zum Sonntag war die Klosterkirche kurz nach Mitternacht voller junger Menschen, die eine Gebetswache gehalten hatten. Die Vigilfeier in Rio wurde ebenfalls live übertragen. 

Zum Höhepunkt des 28. Weltjugendtages in Rio de Janeiro wurde am Sonntag in der Klosterkirche des Bonifatiusklosters in Hünfeld die Papstmesse live angeschaut und simultan die Heilige Messe mitgefeiert. Der Papst predigte und Bischofssekretär Kaplan Dirk Gärtner feierte mit acht Konzelebranten die Messe. Der Klosterchor unterstützte die WJT-Gemeinde kräftig beim Gesang der Weltjugendtagslieder, die als Untertitel auf einer großen Übertragungsleinwand eingeblendet waren.

„Glaube macht froh“ so war der Tag für Erstkommunionkinder im St. Bonifatiuskloster in Hünfeld am 22. Juni 2013 überschrieben. 40 Kinder waren der Einladung gefolgt und unter anderem aus Hofbieber, Langenbieber, Niederbieber, Dipperz, Müs und Zierenberg nach Hünfeld gekommen.

Am Vormittag brachte P. Martin Wolf den Kindern näher, was es bedeutet, wenn wir Jesus als den „Guten Hirten“ betrachten und ihm einen Platz in unserem Leben geben. Kreativ wurde es dann beim gemeinsamen Basteln von Schafsmasken. Neben gemeinsamen Spielen und verschiedenen Workshops, in denen die Kinder sich musikalisch und kreativ bei gemeinsamem Basteln einbringen konnten, ebenso wie in der Einübung einer kurzen Theaterszene und bei Vorbereitungen für die gemeinsame Eucharistiefeier.

Spaß gemacht hat es den Kindern wie auch den erwachsenen Begleitern aus den Pfarreien. Und beim gemeinsamen Spielen und Basteln wurde sogar die ein oder andere neue Freundschaft geschlossen – vor der Abreise wurde mehr als eine Adresse für zukünftigen Briefkontakt ausgetauscht. Der Erstkommuniontag war, wie auch der Firmtag zwei Wochen zuvor, eine Aktion im Rahmen des „Jahres des Glaubens“ der Oblatenmissionare aus Hünfeld.

Über 200 Firmlinge aus dem Bistum Fulda kamen am Samstag, den 8. Juni 2013 im St. Bonifatiuskloster in Hünfeld zu einem gemeinsamen Aktionstag zusammen. Firmgruppen aus Bad Hersfeld, Niederaula-Kirchheim, Fulda-Johannesberg, Fulda-Bronnzell, Bebra, Rotenburg, Steinau-Steinhaus, Roßbach und anderen Orten waren mit dabei.

Am Vormittag standen verschiedene Workshops als Angebote auf dem Programm. Nach einem gemeinsamen Beginn in der Klosterkirche konnten die Jugendlichen sich nach ihren Interessen aufteilen. So gab es die Möglichkeit, sich kreativ mit der Frage auseinanderzusetzten, wohin Gott uns Menschen führt – im Workshop „Wer’s glaubt wird selig – XXL“ entstand ein Riesenmosaik, auf dem von weitem das Wort „Paradies“ zu lesen ist, aus der Nähe aber die Vorstellungen vom „Leben in Fülle“ deutlich werden. Eine andere Gruppe ging mit Hilfe eines Bibliodramas der Frage nach, ob die Wunder Jesu auch für uns von Bedeutung sind. Unter dem Stichwort „Und was glaubst du…?“ versuchten einige der Firmlinge herauszufinden, wie man vom Glauben sprechen kann und betätigten sich als „Missionare im Kleinen“, indem sie in der Hünfelder Innenstadt Menschen zu ihrem Glauben befragten. Wieder ein anderer Workshop ermöglichte es, christliche Gemeinschaft aktiv zu erleben und zu reflektieren – der Niederseilgarten des Bonifatiusklosters machte es möglich. Auch die weiteren Workshops boten inhaltliche, kreative und aktive Impulse für den Glauben im Alltag der Jugendlichen.

Am Nachmittag stand eine Katechese ganz unter dem Thema des Tages: Was bedeutet „glauben“, was muss ich tun, wenn ich als Christ leben will und was ist gemeint, wenn es heißt, dass Gott möchte, dass wir in den Himmel kommen? Der Song „Paradies“ der Gruppe „Die Toten Hosen“ bot mit seinem Text die Grundlage zur kritischen Auseinandersetzung: dort heißt es „Ich will nicht ins Paradies“. Die Oblatenpatres Norbert Wilczek OMI und Jens Watteroth OMI zeigten in der Katechese, warum es sich aus ihrer Sicht doch lohnt, sich auf den Weg „in Richtung Himmel“ zu machen, auch wenn das nicht immer ganz einfach ist. „Gott verlangt von uns nicht, dass wir uns klein machen und verbiegen, sondern dass wir aus unseren Talenten das bestmögliche machen“, so die Patres. Entscheidend sei vor allem, mit welcher Einstellung wir die Dinge tun und den Menschen begegnen. In Kleingruppen setzten die Jugendlichen sich anschließend nochmals kreativ mit dem Thema auseinander und dichteten einen neuen Text für das Lied der „Toten Hosen“.

Einer der Höhepunkte des Tages war die Jugendmesse, die am Abend in der Klosterkirche stattfand und vom OMI-Klosterchor musikalisch gestaltet wurde. „Ich habe heute erlebt, dass Kirche richtig Spaß machen kann“, so einer der Firmlinge, die an dem Tag teilgenommen haben.

Die Klosterkirche war in stimmungsvolles Licht getaucht und viele Jugendliche und auch Erwachsene waren gekommen, als am Samstag, den 16. März im Hünfelder St. Bonifatiuskloster wieder eine "Nacht der Versöhnung" stattgefunden hat. "Es war ein gelungener und intensiver Abend", so die Aussage einer Jugendlichen, die extra aus Fulda nach Hünfeld gekommen war.

Im Mittelpunkt stand die Auseinandersetzung mit dem Hungertuch von Misereor. Das Hungertuch spricht davon, dass Menschen Hunger haben, viele weltweit, weil sie zu wenig zu essen haben, viele aber auch bei uns, weil sie hungern nach Freundschaft, nach Zuwendung, nach erfülltem Leben. "Wonach habt ihr 'Hunger'?" fragte P. Jens Watteroth zu Beginn die Anwesenden. Daneben stehe aber auch die Erfahrung, dass wir nicht nur Hunger haben, sondern auch etwas geben, etwas miteinander teilen können - und dass wir darauf vertrauen können, dass Gott auch seinen Teil dazu gibt und aus dem, was wir geben noch mehr macht, wie bei der Brotvermehrung, die auch auf dem Hungertuch dargestellt ist.

An zahlreichen Stationen in der Klosterkirche konnten die Jugendlichen sich mit dem Thema auseinandersetzen durch ein Schreibgespräch, durch das Hören von Bibeltstellen, durch das Schreiben eines Briefes und vieles mehr. Auch an einen reich gedeckten und an einen sehr spärlich bereiteten Tisch konnte man sich setzen, um auszuprobieren, wie man sich dabei fühlt. Daneben gab es aber auch die Gelegenheit zur Beichte und zum Gespräch, zum gemeinsamen Gebet, zur Tauferneuerung und zum persönlichen Segen. Der Abend endete mit dem eucharistischen Segen - ein intensiver und schöner Abend des Gebetes und der Besinnung.